Decks für Einsteiger: Der Hexenmeister

Vorwort

Wenn man eine Rangliste der häufigsten Fragen aus den Chats diverser Hearthstone Streams aufstellen müsste, wäre “Welches Deck kannst du einem Anfänger empfehlen?” mit Sicherheit sehr weit oben anzusiedeln. Genau dieser Frage möchte ich mich mit dieser kleinen Reihe widmen und euch Decks für den Beginn eurer Karriere in Hearthstone bereitstellen. Allerdings sollen hier keine Top Meta Decks präsentiert werden, sondern Listen für den ganz frischen Hearthstonespieler im Fokus stehen.

Im Klartext heißt das, ich werde euch Decks vorstellen, für die ihr nur die Karten aus dem Basisset benötigt und wie ihr diese mit geringen Kosten aufwerten könnt. Um diese Aufwertungen im Hinblick auf den begrenzten Arkanen Staub möglichst billig zu gestalten, werden hierzu nur gewöhnliche (weißer Kristall) und seltene Karten (blauer Kristall) verwendet. Karten aus dem Abenteuermodus werden hierbei nicht beachtet.

Von diesen Decks solltet ihr im Hinblick auf die Ladder keine Wunder erwarten, aber sie können euch behilflich sein eure täglichen Quests zu erledigen und sind durchaus in der Lage euch in den mittleren Bereich der Ränge zu bringen.

Wer Decks für das Erreichen der höheren Ränge oder gar des Legendenstatus sucht, dem kann ich die spezielleren Deckguides empfehlen, die ihr auf Hearthstonenews findet.

Basis Hexenmeister

Die Basiskarten des Hexenmeisters sind im Vergleich zu anderen Klassen recht schwach. Was diese Klasse so stark macht, ist die Heldenfähigkeit. Da diese es uns ermöglicht, immer dann wenn wir es wollen einmal pro Zug eine zusätzliche Karte zu ziehen, eignet sich der Hexenmeister wie keine andere Klasse dazu Rushdecks zu spielen. Zu den aktuellen Topdecks zählt zwar auch ein Kontrolldeck des Hexenmeisters, aber die Rushvariante ist deutlich billiger und damit erschwinglicher für Einsteiger. In der folgenden Zusammenstellung kann die aggressive Variante des Hexenmeisters bereits mit den Basiskarten akzeptabel umgesetzt werden.

  • [Mortal Coil] (Weltliche Ängste): Sollte immer so genutzt werden, dass ihr die karte ziehen könnt. Glänzt vorHexerBasis allem gegen andere aggressive Decks.
  • [Soulfire] (Seelenfeuer): Da wir unsere Hand vermutlich recht schnell leer spielen können, macht uns das Abwerfen einer Karte selten etwas aus.
  • [Voidwalker] (Leerwandler): Gute Werte für einen Manakristall. Kann im Early Game eure stärkeren Karten eine Weile schützen.
  • [Acidic Swamp Ooze] (Säurehaltiger Schlamm): Ein Diener mit soliden Werten für seine Manakosten. Seine volle Stärke erzielt er gegen Klassen, die auf Waffen zurückgreifen können.
  • [Bloodfen Raptor] (Blutsumpfraptor): Wie der Ooze für zwei Mana mit soliden Werten ausgestattet. Dazu noch ein Wildtier, was mit Klassenkarten des Jägers synergieren kann.
  • [Bluegill Warrior] (Blaukiemenkrieger): Ja, die Werte sind für zwei Manakristalle eigentlich indiskutabel. Aber wir spielen ein sehr aggressives Rushdeck. Daher gleicht die Charge Fähigkeit die Werte aus, zumindest in unserem Deckplan.
  • [Shadow Bolt] (Schattenblitz): Solides Removal für die Kosten von drei Mana.
  • [Razorfen Hunter] (Jägerin der Klingenhauer): Nicht die beste Karte für drei Manakristalle, aber nach guten dreier Drops sucht man im Basisset vergeblich. Unterstützt dennoch unser Vorhaben das Board schnell zu bevölkern.
  • [Shattered Sun Cleric] (Blutelfenklerikerin): Die Werte sind für drei Mana zwar etwas unterdurchschnittlich, aber der Battlecry-Effekt verhilft uns oft zu einem guten Trade.
  • [Hellfire] (Höllenfeuer): Ein AoE mit Nachteilen für uns selbst. Gerade in diesem Deck sollte er bedacht eingesetzt werden, da er oftmals auch unsere eigenen Diener töten wird. Jedoch könnt ihr damit ein verlorenes Board wieder zurückerobern oder sogar finishen, denn auch die Helden erhalten Schaden von diesem Spell.
  • [Chillwind Yeti] (Eiswindyeti): Absolute Topwerte für vier Mana. Tauscht ohne Verluste gegen jeden 3 Mana Drop.
  • [Dragonling Mechanic] (Drachlingmechanikerin): Siehe Razorfen Hunter.
  • [Gnomish Inventor] (Gnomische Erfinderin): Die Werte sind für vier Mana annehmbar. Der Nutzen der Karte besteht in ihren Battlecry, da sie sich sofort selbst ersetzt.
  • [Frostwolf Warlord] (Frostwolfkriegsfürst): Noch eine Karte, die sehr gut in die Strategie der Board Control passt.
  • [Dread Infernal] (Schreckenshöllenbestie): Wie bei Hellfire müsst ihr auch diese Karte bedacht einsetzen, da wir viele Diener mit wenig Hitpoints im Deck haben. Dennoch kann sie euch helfen vorteilhafte Trades zu erzielen.
  • [Stormwind Champion] (Champion von Sturmwind): In diesem Deck entfaltet er zwar nicht sein volles Potential, unterstützt jedoch sehr gut die Strategie der vielen kleinen und günstigen Diener, da er diese zu größeren Bedrohungen macht.

Erweiterter Hexenmeister

Ich muss natürlich zugeben, dass das Basisset nicht die besten Möglichkeiten für ein gutes Rushdeck bietet, aber in Kombination mit einigen günstigen Karten aus den Profisets, sprich den Boostern, lässt sich schon viel erreichen. Solltet ihr also am Hexenmeister und seiner aggressiven Spielweise festhalten wollen, empfehle ich euch folgende Karten:

  • [Flame Imp] (Flammenwichtel): Für einen Manakristall sind diese Werte bombastisch. Der Schaden auf unseren Helden interessiert uns nicht.
  • [Leper Gnome] (Lepragnom): Ein weitere guter Diener für ein Mana. Sein Deathrattle unterstützt unseren aggressiven Plan.
  • [Darkbomb] (Dunkelbombe): Sehr gutes Removal und Soulfire in den meisten Fällen vorzuziehen.
  • [Knife Juggler] (Messerjongleur): Eine extrem starke Karte, die der Gegner schnell handeln muss. Entweder bekommt ihr beim Ausspielen von Dienern Extraschaden auf den gegnerischen Helden oder ein Treffer auf einen Diener beschert euch bessere Trademöglichkeiten.
  • [Harvest Golem] (Erntegolem): Aufgrund der Werte auf den ersten Blick ein unterdurchschnittlicher drei Mana Drop. Sein Deathrattle-Effekt macht seine Stärke aus. Oft sehr nervig zu entsorgen.
  • [Imp-losion] (Wichtelexplosion): Ein extrem starker Spell. Er beseitigt nicht nur einen Diener unseres Gegners, sondern gibt uns noch eigene Einheiten dafür. In Kombination mit dem Knife Juggler absolut broken.
  • [Doomguard] (Verdammniswache): Ein absolutes Monster, denn ähnlich wie bereits bei Soulfire geschrieben, stört uns das Abwerfen von Karten in einem aggressiven Deck eher weniger.

Damit diese Karten den Weg in euer Hexenmeisterdeck finden können, würde ich euch empfehlen die folgenden HexerErweitertÄnderungen am Basisdeck vorzunehmen:

– 1 Mortal Coil (Weltliche Ängste)
– 2 Soulfire (Seelenfeuer)
– 2 Bloodfen Raptor (Blutsumpfraptor)
– 1 Shadow Bolt (Schattenblitz)
– 2 Razorfen Hunter (Jägerin der Klingenhauer)
– 1 Hellfire (Höllenfeuer)
– 2 Dragonling Mechanic (Drachlingmechanikerin)
– 1 Gnomish Inventor (Gnomische Erfinderin)
– 2 Frostwolf Warlord (Frostwolfkriegsfürst)

+ 2 Flame Imp (Flammenwichtel)
+ 2 Leper Gnome (Lepragnom)
+ 2 Darkbomb (Dunkelbombe)
+ 2 Knife Juggler (Messerjongleur)
+ 2 Harvest Golem (Erntegolem)
+ 2 Imp-losion (Wichtelexplosion)
+ 2 Doomguard (Verdammniswache)

Durch diese Aufwertung für 920 Arkanen Staub wird euer Deck spürbar stärker und aggressiver. Des Weiteren kann ich euch für diesen Decktyp noch den [Arcane Golem] (Arkangolem), [Defender of Argus] (Verteidiger von Argus), [Dire Wolf Alpha] (Terrorwolfalpha) und den [Dark Iron Dwarf] (Dunkeleisenzwerg) empfehlen. Gute und günstige Hexenmeister Karten die ihr auch in anderen Decks verwenden könnt wären [Siphon Soul] (Seele entziehen) und [Shadowflame] (Schattenflamme).

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem kleinen Basisguide zum Hexenmeister weiterhelfen. Sollten noch Fragen bestehen, dann stellt diese doch einfach in den Kommentaren und ich versuche euch weiterzuhelfen.

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