Markiert: hexenmeister

(Legend Deck) Murlock Hexenmeister von InGameGG

2

Ihr dachtet der Murloc Warlock ist tot? InGameGG beweist Saison für Saison das Gegenteil und erreicht immer wieder den Legendenstatus damit – sozusagen der letzte einer aussterbenden Art. Für HearthstoneNews hat er einen kleinen Guide über sein Deck erstellt, viel Spaß damit! Wie bei den meisten Aggro Decks liegt auch beim Murloc-Rush-Deck der Focus beim schnellen reduzieren der gegnerischen Lebenspunkte. Trade? Ihr solltet euch nur auf sehr vorteilhafte Trades einlassen, wobei ihr einen viel höheren Nutzen daraus zieht als euer Gegner! Nehmen wir z.B. an ihr tradet ein 1/1 Minion in ein 5/1 Minion des Gegners = perfekter Trade. Ein weiteres gutes Beispiel ist, wenn ihr gegen ein Hunter spielt der 100% eine explosiv Trap angelegt hat und euer Feld dadurch stark reduzieren würde, ohne das ihr in diesem Zug gewinnen würdet, so sollten all eure Minions die durch die Trap sterben würden für Tardes verwendet werden. Die Ausnahme von dieser “Trade nicht gut” Regel sind gegnerische Aggro Decks! Ob Facehunter, Mechmage, Mechschami, Zoo oder Ähnliches – diese Spiele werden immer durch die Kontrolle des Spielfelds gewonnen. Fangen wir doch ganz am Anfang an Eine große Stärke des Decks liegt darin ein gewaltigen Pool an guten Startkarten zu haben. Hier seht ihr alle potenziellen Karten die euch einen Starken Start ermöglichen. Jede dieser Karten sollte unbedingt auf deiner Starthand bleiben! Welche Kombination dieser Karten am besten geeignet ist, kommt ganz auf das gegnerische Deck an. Hier sind zwei Beispiel-Eröffnungen, einmal mit der “Coin” und einmal ohne. Dieser Start ist sehr stark gegen die meisten Decks, da weder der Krieger in Turn 2 mit seiner Waffe durch kommt, noch der Taunt in Gefahr ist beim Trade in der nächsten Runde. Kurz gesagt übernimmst du mit dem Start die volle Kontrolle über das Spiel ab Turn 1. Wenn du keine “Coin” auf der Hand hast ist diese Eröffnung Gold Wert. Die einziegen zwei Klassen wo ich den “Flame Imp” Turn 1 spielen würde, wäre Schurke und Magier! Der Spielverlauf Gegen jeder Klasse kommt der Manabereich wo er starke Antworten auf der Hand haben Kann! Nehmen wir den Druiden (Turn 4 [Swipe]), den Paladin (Turn 4 [Consecration]), Magier (Turn 4 [Goblin Blastmage], Turn 6 Blizzard, Turn 7 [Flamestrike]), Schamane (Turn 3 [Lightning Storm]), Krieger (Turn 5 [Brawl]) Jäger (Turn 3 Unleash the Hounds, Turn 2 [Explosiv Trap]), Hexenmeister (Turn 4 [Hellfire], Turn 4 [Shadowflame]), Schurke (zu jeder Zeit und wann immer er Bock hat [Fan of Knives] und [Blade Flurry]). Solltet ihr keine passende Antwort auf diese starken Konter haben müsst ihr das Risiko selber abwägen, inwiefern es Sinn macht weiter Druck aufzubauen oder abzuwarten. Hier zwei nützliche Karten die dein Feld stabiler machen können. Es sollte immer der Grundsatz gelten “safty first”. Es bringt nichts das Feld zu fluten wenn man sicher spielen kann! Der Finisher Hast du deinen Gegner auf 14 HP runter, ist er in eimem Bereich, dass du ihn in einem Zug, mit deiner Hand besiegern kannst. Dafür solltest du dir folgende Karten so gut es möglich ist aufheben. GG 🙂 Ich hoffe, dass dieser Artikel dir helfen konte und/oder in dir die Lust geweckt hat selber mal ein Murloc Deck zu spielen. InGameGG streamt übrigens des Öfteren seine Spiele, schaut doch mal vorbei: Zu InGameGGs Stream Vielen Dank für diesen kleinen Guide! 

Decks für Einsteiger: Der Hexenmeister

0

Vorwort Wenn man eine Rangliste der häufigsten Fragen aus den Chats diverser Hearthstone Streams aufstellen müsste, wäre “Welches Deck kannst du einem Anfänger empfehlen?” mit Sicherheit sehr weit oben anzusiedeln. Genau dieser Frage möchte ich mich mit dieser kleinen Reihe widmen und euch Decks für den Beginn eurer Karriere in Hearthstone bereitstellen. Allerdings sollen hier keine Top Meta Decks präsentiert werden, sondern Listen für den ganz frischen Hearthstonespieler im Fokus stehen. Im Klartext heißt das, ich werde euch Decks vorstellen, für die ihr nur die Karten aus dem Basisset benötigt und wie ihr diese mit geringen Kosten aufwerten könnt. Um diese Aufwertungen im Hinblick auf den begrenzten Arkanen Staub möglichst billig zu gestalten, werden hierzu nur gewöhnliche (weißer Kristall) und seltene Karten (blauer Kristall) verwendet. Karten aus dem Abenteuermodus werden hierbei nicht beachtet. Von diesen Decks solltet ihr im Hinblick auf die Ladder keine Wunder erwarten, aber sie können euch behilflich sein eure täglichen Quests zu erledigen und sind durchaus in der Lage euch in den mittleren Bereich der Ränge zu bringen. Wer Decks für das Erreichen der höheren Ränge oder gar des Legendenstatus sucht, dem kann ich die spezielleren Deckguides empfehlen, die ihr auf Hearthstonenews findet. Basis Hexenmeister Die Basiskarten des Hexenmeisters sind im Vergleich zu anderen Klassen recht schwach. Was diese Klasse so stark macht, ist die Heldenfähigkeit. Da diese es uns ermöglicht, immer dann wenn wir es wollen einmal pro Zug eine zusätzliche Karte zu ziehen, eignet sich der Hexenmeister wie keine andere Klasse dazu Rushdecks zu spielen. Zu den aktuellen Topdecks zählt zwar auch ein Kontrolldeck des Hexenmeisters, aber die Rushvariante ist deutlich billiger und damit erschwinglicher für Einsteiger. In der folgenden Zusammenstellung kann die aggressive Variante des Hexenmeisters bereits mit den Basiskarten akzeptabel umgesetzt werden. [Mortal Coil] (Weltliche Ängste): Sollte immer so genutzt werden, dass ihr die karte ziehen könnt. Glänzt vor allem gegen andere aggressive Decks. [Soulfire] (Seelenfeuer): Da wir unsere Hand vermutlich recht schnell leer spielen können, macht uns das Abwerfen einer Karte selten etwas aus. [Voidwalker] (Leerwandler): Gute Werte für einen Manakristall. Kann im Early Game eure stärkeren Karten eine Weile schützen. [Acidic Swamp Ooze] (Säurehaltiger Schlamm): Ein Diener mit soliden Werten für seine Manakosten. Seine volle Stärke erzielt er gegen Klassen, die auf Waffen zurückgreifen können. [Bloodfen Raptor] (Blutsumpfraptor): Wie der Ooze für zwei Mana mit soliden Werten ausgestattet. Dazu noch ein Wildtier, was mit Klassenkarten des Jägers synergieren kann. [Bluegill Warrior] (Blaukiemenkrieger): Ja, die Werte sind für zwei Manakristalle eigentlich indiskutabel. Aber wir spielen ein sehr aggressives Rushdeck. Daher gleicht die Charge Fähigkeit die Werte aus, zumindest in unserem Deckplan. [Shadow Bolt] (Schattenblitz): Solides Removal für die Kosten von drei Mana. [Razorfen Hunter] (Jägerin der Klingenhauer): Nicht die beste Karte für drei Manakristalle, aber nach guten dreier Drops sucht man im Basisset vergeblich. Unterstützt dennoch unser Vorhaben das Board schnell zu bevölkern. [Shattered Sun Cleric] (Blutelfenklerikerin): Die Werte sind für drei Mana zwar etwas unterdurchschnittlich, aber der Battlecry-Effekt verhilft uns oft zu einem guten Trade. [Hellfire] (Höllenfeuer): Ein AoE mit Nachteilen für uns selbst. Gerade in diesem Deck sollte er bedacht eingesetzt werden, da er oftmals auch unsere eigenen Diener töten wird. Jedoch könnt ihr damit ein verlorenes Board wieder zurückerobern oder sogar finishen, denn auch die Helden erhalten Schaden von diesem Spell. [Chillwind Yeti] (Eiswindyeti): Absolute Topwerte für vier Mana. Tauscht ohne Verluste gegen jeden 3 Mana Drop. [Dragonling Mechanic] (Drachlingmechanikerin): Siehe Razorfen Hunter. [Gnomish Inventor] (Gnomische Erfinderin): Die Werte sind für vier Mana annehmbar. Der Nutzen der Karte besteht in ihren Battlecry, da sie sich sofort selbst ersetzt. [Frostwolf Warlord] (Frostwolfkriegsfürst): Noch eine Karte, die sehr gut in die Strategie der Board Control passt. [Dread Infernal] (Schreckenshöllenbestie): Wie bei Hellfire müsst ihr auch diese Karte bedacht einsetzen, da wir viele Diener mit wenig Hitpoints im Deck haben. Dennoch kann sie euch helfen vorteilhafte Trades zu erzielen. [Stormwind Champion] (Champion von Sturmwind): In diesem Deck entfaltet er zwar nicht sein volles Potential, unterstützt jedoch sehr gut die Strategie der vielen kleinen und günstigen Diener, da er diese zu größeren Bedrohungen macht. Erweiterter Hexenmeister Ich muss natürlich zugeben, dass das Basisset nicht die besten Möglichkeiten für ein gutes Rushdeck bietet, aber in Kombination mit einigen günstigen Karten aus den Profisets, sprich den Boostern, lässt sich schon viel erreichen. Solltet ihr also am Hexenmeister und seiner aggressiven Spielweise festhalten wollen, empfehle ich euch folgende Karten: [Flame Imp] (Flammenwichtel): Für einen Manakristall sind diese Werte bombastisch. Der Schaden auf unseren Helden interessiert uns nicht. [Leper Gnome] (Lepragnom): Ein weitere guter Diener für ein Mana. Sein Deathrattle unterstützt unseren aggressiven Plan. [Darkbomb] (Dunkelbombe): Sehr gutes Removal und Soulfire in den meisten Fällen vorzuziehen. [Knife Juggler] (Messerjongleur): Eine extrem starke Karte, die der Gegner schnell handeln muss. Entweder bekommt ihr beim Ausspielen von Dienern Extraschaden auf den gegnerischen Helden oder ein Treffer auf einen Diener beschert euch bessere Trademöglichkeiten. [Harvest Golem] (Erntegolem): Aufgrund der Werte auf den ersten Blick ein unterdurchschnittlicher drei Mana Drop. Sein Deathrattle-Effekt macht seine Stärke aus. Oft sehr nervig zu entsorgen. [Imp-losion] (Wichtelexplosion): Ein extrem starker Spell. Er beseitigt nicht nur einen Diener unseres Gegners, sondern gibt uns noch eigene Einheiten dafür. In Kombination mit dem Knife Juggler absolut broken. [Doomguard] (Verdammniswache): Ein absolutes Monster, denn ähnlich wie bereits bei Soulfire geschrieben, stört uns das Abwerfen von Karten in einem aggressiven Deck eher weniger. Damit diese Karten den Weg in euer Hexenmeisterdeck finden können, würde ich euch empfehlen die folgenden Änderungen am Basisdeck vorzunehmen: – 1 Mortal Coil (Weltliche Ängste) – 2 Soulfire (Seelenfeuer) – 2 Bloodfen Raptor (Blutsumpfraptor) – 1 Shadow Bolt (Schattenblitz) – 2 Razorfen Hunter (Jägerin der Klingenhauer) – 1 Hellfire (Höllenfeuer) – 2 Dragonling Mechanic (Drachlingmechanikerin) – 1 Gnomish Inventor (Gnomische Erfinderin) – 2 Frostwolf Warlord (Frostwolfkriegsfürst) + 2 Flame Imp (Flammenwichtel) + 2 Leper Gnome (Lepragnom) + 2 Darkbomb (Dunkelbombe) + 2 Knife Juggler (Messerjongleur) + 2 Harvest Golem (Erntegolem) + 2 Imp-losion (Wichtelexplosion) + 2 Doomguard (Verdammniswache) Durch diese Aufwertung für 920 Arkanen Staub wird euer Deck spürbar stärker und aggressiver. Des Weiteren...

Aggro Decks – Der Zoo in Hearthstone

7

Mit dem Zoo in Hearthstone ist nicht der Streichelzoo gemeint, auch herzerwärmende Tierkinder darf man hier nicht erwarten. Den Zoo in Hearthstone muss man sich wie eine Herde hungriger Tiger vorstellen, die nicht nur am liebsten das Fleisch ihres gegenübers verspeisen, sondern ihr Gehege schon vor vielen Monaten verlassen haben. Sie überrennen die Rangliste (Ladder), Turniere und sogar das Gemüt ihres Gegenspielers. Tatsächlich lassen sich diese Eigenschaften aber auf eine einzige Art von Deck zurückführen. Im folgenden Beitrag wird ein Grundprinzip Hearthstones an einem Decktyp vorgestellt. Ursprung der Zoo Decks Vermutet wird, dass der Streamer und Profispieler Reynad den Begriff der Zoo Decks in Hearthstone  geprägt hat, doch tatsächlich basieren diese Decks auf einem Spielprinzip, das schon in vielen weiteren TCGs (Trading Card Games) Erfolg versprach. Der Begriff des Zoos lässt sich dabei auf die hohe Anzahl verschiedenster Diener zurückführen. Die dazugehörigen Decks wirken demnach wie ein Raritätenkabinett oder eben wie ein Zoo. Spielprinzip Die Zoo Decks fallen in die Kategorie der Aggro Decks und streben einen schnellen und günstigen Spielsieg an. Aber anders als manche Jägerdecks (Hunter) setzen die Zoo Decks nicht auf den ständigen und direkten Schaden an dem feindlichen Helden, sondern auf das Erhalten einer enormen Spielpräsenz eigener Diener. Das heißt, dass ein Zoo Deck durch effiziente Spielzüge von Runde zu Runde immer mehr Diener beschwört und den gegnerischen Helden somit immer weiter unter Druck setzt. Die hohe Anzahl an eigenen Dienern zwingt den Gegner dann schließlich in die Knie. Um die eigenen Präsenz auf dem Spielfeld zu gewährleisten, muss man die gegnerischen Diener mit höchstmöglicher Value entsorgen. Zusätzlich versuchen die Zoo Decks ihre Diener bestmöglich nach ihrer Manakurve zu spielen. Zur Veranschaulichung:   Runde 1: Totengräber + Coin + Totengräber Runde 2: Nerubisches Ei Runde 3: Heldenfähigkeit + Leerwandler Runde 4: Verteidiger von Argus   Vom Zoo zum Zoolock Im Laufe jedes Spiel stößt ein Zoospieler irgendwann auf gegnerische Diener, die den eigenen überlegen sind. So kommt es vor, dass man oftmals zwei seiner eigenen Diener opfern muss, um den gegnerischen zu zerstören. Auf Dauer würden den Zoospielern die Karten ausgehen. Die Lösung dieses Problems ist die Heldenfähigkeit der Klasse “Hexenmeister” (Warlock). Dabei darf man für den Preis von 2 Mana und zwei Schadenspunkten an dem eigenen Helden eine Karte ziehen. Der Hexenmeister ist für die Benutzung der Zoo Decks also unabdingbar und bildet den Ursprung des Begriffes “Zoolock” (Zoo-Warlock). Neben der Heldenfähigkeit liefert der Hexenmeister ein riesiges Arsenal an Dienern und Zaubern, die den Zoo Decks die letzte Würze verleihen. Zu den beliebtesten Hexenmeister Karten zählen in dem aktuellen Meta folgende:   Leerwandler (Voidwalker) Der Leerwandler (Voidwalker) scheint auf dem ersten Blick mit seinem niedrigen Angriffswert für den Zoolock nicht von Bedeutung zu sein. Doch seine Spott-Fähigkeit und die 3 Leben lassen ihn zu einer Schlüsselkarte werden. Er dient so z.B. zum Schutz anderer wertvoller Karten in den frühen Spielrunden. Außerdem kann er in einem Spiel gegen ein weiteres Aggro Deck als tödliche Blockade für Diener wie den Beutehamsterer (2/1) oder auch den Lepragnom (2/1) fungieren.         Flammenwichtel (Flame Imp) Der Flammenwichtel (Flame Imp) trumpft mit seinen günstigen Werten auf. Denn 3 Angriff und 2 Leben für 1 Mana sind in der ersten Runde des Spiels kaum schlagbar. Ihm ist es möglich sämtliche 1-Mana und 2-Mana Diener ohne weitere Probleme auszuschalten. Selbst 3-Mana Diener wie z.B. der Akolyth des Schmerzes (⅓) können von ihm mit einer einfachen Attacke beseitigt werden. Diese 1-Mana-Kampfmaschine kann deshalb selbst in der ersten Runde schon eine ernstzunehmende Bedrohung sein. Die drei verlorenen Lebenspunkte sind diese Karte auf jeden Fall wert.       Überwältigende Macht (Power Overwhelming) Der Zauber Überwältigende Macht (Power Overwhelming) stieg diese Saison besonders in seiner Popularität. Grund dafür war die Änderung an der Karte Seelenfeuer (Manakosten: von 0 auf 1). So entledigen sich beide Zauber einer anderen Karte und verteilen 4 Schadenspunkte für den Preis von einem Mana. Zusätzlich lässt sich Überwältigende Macht mit dem Effekt Todesröcheln kombinieren und überlässt dem Anwender die Wahl der zu zerstörenden Karte. Die niedrigen Manakosten und die Synergie mit dem Karteneffekt Todesröcheln sichert dieser Karte einen Stammplatz in aktuell jedem Zoo Deck.       Verdammniswache (Doomguard) Den Schrecken jedes Zoo Decks nennt man Verdammniswache (Doomguard). Nicht nur das Artwork, sondern auch die Werte dieser Karte lassen jedem Spieler die Haare zu Berge stehen. 5 Angriff und 7 Leben mit Ansturm für 5 Mana bilden die Spitze des Value-Eisbergs und auch meistens die Spitze der Manakurve eines jeden Zoolocks. (Ausnahme: Meeresriese) Er schließt damit nicht nur die Manakurve der Zoo Decks ab, sondern fügt sich erfolgreich in das Prinzip dieser Decks ein. Denn sein negativer Karteneffekt trifft oftmals nur halb oder gar nicht ein. Es ist nämlich üblich, dass ein Zoo Deck im besten Fall bis Runde 5 seine gesamte Hand ausgespielt hat. Der Verdammniswache ist es in diesen Fällen kaum möglich mehr als eine Karte abzuwerfen. Die Karte trägt aber auch bei zwei abgeworfenen Karten zum Sieg bei. Dem Hexenmeister fällt es ja nicht allzu schwer abgeworfene Karten mit seiner Heldenfähigkeit zu ersetzen.   Welche Karten behalte ich auf der Starthand? Wie wir wissen versucht der Zoolock sein Spiel anhand seiner Manakurve aufzubauen. Man versucht also auch seine Starthand an die Kurve anzupassen. Ratsam wäre z.B. eine Hand mit einem 1-Mana, einem 2-Mana und einem 3-Mana Diener. Auch Diener wie der Totengräber, die in der frühen Phase des Spieles besonders an Stärke zunehmen, können kombiniert mit Todesröcheln-Diener behalten werden. Doch in allen Fällen ist das Ziel der Starthand das schnelle Aufbauen einer enormen Spielpräsenz.   Tipps zur Verwendung eines Zoo Decks:   Jede Spielrunde im Voraus planen Falls man plant die Heldenfähigkeit “Aderlass” zu verwenden, sollte man dies immer vor dem Spielen der Karten durchführen, um die gezogene Karte in die Runde miteinzubeziehen Wenn das Spiel in den höheren Spielrunden (8-9-10 Mana) ankommt, kann man versuchen seinen Spielplan umzustellen und weniger Wert auf die Spielpräsenz, als auf die Lebenspunkte des Gegners zu legen -> Gegner des Feindes ignorieren und versuchen die Lebenspunkte zu senken Die...

#1 Legend auf allen 3 Servern – Zoolock von Xixo

5

Der Berliner Hearthstone Profi Xixo, Mitglied von ROOT Gaming, hat am Wochenende etwas sehr beeindruckendes erreicht – auf allen 3 Servern (EU, NA und Asia) war er gleichzeitig die Nummer 1! Hier der entsprechende Tweet, nachdem er diese Leistung vollbracht hat: Did it, #1 EU, #1 NA, #1 Asia! First to achieve that ;). @PlayHearthstone pic.twitter.com/sBMKB237GZ — Xixo (@ROOTXixo) 20. Dezember 2014 Wie wir sehen spielte Xixo eigentlich gar nichts besonderes. Ein relativ normales Zoolock Deck, natürlich durch GvG etwas modifiziert. Am Interessantesten ist wohl der Fakt, dass weder Soulfires noch Darkbombs im Deck zu finden sind – dies liegt daran, dass der neue Hexenmeister mit dem Knifejuggler in Kombination mit den Imp-losions sowie den ganzen anderen Token Kreaturen ohnehin einen sehr starken Boardclear kreieren kann. Zusätzlich ist das neue Zoo deutlich stabiler und kann auch in etwas längeren Spielen die Boardhoheit behaupten, was Spells zum Finishen vergleichsweise überflüssig macht. Des Weiteren hat noch ein Sea Giant den Weg ins Deck gefunden, welcher natürlich bei dieser Masse an günstigen Einheiten eine kluge Wahl ist. Was haltet ihr von Xixos Zoolock? Habt ihr bereits Erfahrungen damit sammeln können?

Mal’Ganis in Hearthstone – Der Bewahrer der Geißel

1

“Ich bin Mal’Ganis! ICH BIN UNSTERBLICH”, das schreit der alte Schreckenslord zumindest immer mal gerne. In diesem Artikel wollen wir schauen, was hinter dieser Ankündigung steckt und wie gut sich Mal’Ganis in Hearthstone machen wird. Mal’Ganis Mit der neuen legendären Karte des Hexenmeisters hält eine weitere bekannte Persönlichkeit der Warcraft-Geschichte Einzug in Hearthstone, die Brennende Legion erhält Unterstützung. Als Karte muss man Mal’Ganis jedoch eher zwiegespalten betrachten, denn wie wir alle wissen gibt es zahlreiche Versionen des Warlocks. In das bekannte Zoo Deck, welches versucht den Gegner zu überrennen, passt der neue Dämon wohl eher weniger. Zu hoch sind die Kosten, bis er einsatzbereit wäre ist das Spiel im Normalfall ja schon zu Ende, das geht sich nicht aus. In einem Handlock Deck kann ich mir Mal’Ganis schon eher vorstellen, da besonders die speziale Fähigkeit – welche den Helden immun macht – hier sehr nützlich sein kann. Leider spielt der Handlock nahezu keine Dämonen, weshalb der Buff komplett verschwendet wäre. Richtig nützlich wird Mal’Ganis wohl nur in einem richtigen Demonlock. Viele Dämonen und Karten, welche mit selbigen harmonieren – allen voran muss man hier natürlich den Voidcaller nennen. Wenn man sein Feld bereits mit  einigen Dämonen bestückt hat und es dann hinbekommt, seinen Voidcaller sterben zu lassen und Mal’Ganis aufs Feld bekommt, ist dies nahezu ein K.O.-Schlag für die meisten Gegner. Ähnliche Kombinationen wurden bereits mit Lord Jaraxxus versucht, hatten jedoch nicht ganz soviel Durchschlagskraft – das könnte sich nun ändern. Auch zahlreiche andere neuen Karten für den Warlock könnten Decks, welche sich auf Dämonen fokussieren, verstärken. Problematisch: Diese Kombinationen klappen in der Praxis leider nur sehr selten so, wie man es sich wünscht, da vieles zusammenspielen muss. Fazit Für die bisher dominierenden Zoo- und Handlocks wird Mal’Ganis wohl keine besonders große Ergänzung darstellen – vielleicht beginnt dafür aber das Zeitalter des Demonlocks?! Mit Mal’Ganis gibt es hier jedenfalls prominente Unterstützung und es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Decks der Warlocks mit Goblin vs. Gnomes entwickeln werden. Generell ist das neue Legendary des Hexenmeisters aus meiner Sicht aber nicht das Gelbe vom Ei, wir werden ihn wohl eher selten zu Gesicht bekommen.   Was haltet ihr von Mal’Ganis? Wird er den Einzug in die Handlocks schaffen, die Demonlocks zum Leben erwecken oder in einer einsamen Ecke verstauben? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!