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Ein Monat GvG – Welche Karten sind die besten?

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Seit dem Release von Goblins vs. Gnomes ist bereits ein Monat vergangen, Zeit um ein erstes kleines Fazit zu ziehen. In diesem Artikel möchte ich euch die, meiner Meinung nach, besten neuen Karten vorstellen. 1. [Dr. Boom] Die unangefochtene Nummer 1 ist wohl der gute alte Dr. Boom. In nahezu jedem Deck anzutreffen, der Grund weshalb der [Big Game Hunter] ebenfalls in nahezu jedem Deck zurück ist und eine Karte, die in nahezu jeder Situation Value bringt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er auf Dauer einen Nerf auf 8 Mana erhalten wird – und dann wäre er immer noch absolut spielbar. 2. [Quartermaster] Der Quartermaster hat den Paladin wieder spielbar gemacht – und zwar stärker als je zuvor. Das Problem ist nicht alleine die Kombination mit dem [Muster for Battle] sondern der Fakt, dass der Gegner eigentlich  gezwungen ist, immer jeden einzelnen Rekruten sofort zu töten. Seine pure Anwesenheit macht den Paladin also bereits stärker, ohne das er überhaupt gespielt werden muss. Eine unglaublich starke Karte. 3. [Imp-losion] Meine Nummer 3 ist der neue Zauber des Hexenmeisters, welcher im neuen Zoo einen festen Platz einnimmt. Wenn er nur für 2 trifft ist es immerhin ansatzweise nützlich gewesen, für 3 bereits ziemlich overpowered und für 4 ein Value-Feuerwerk. Auch in Demonlocks und anderen Varianten wie zum Beispiel Lifecoach’s Magelock zu finden, einfach eine überragende Karte die so einige Spiele im Alleingang gewinnt. 4. [Shieldmaiden] Der Control Warrior ist einfach nicht tot zu kriegen – dabei haben sich mit GvG nur 2 Sachen für ihn geändert: Dr. Boom und die Shieldmaiden. Diese kleinen Änderungen reichten um dem Krieger weiterhin einen Platz in den absoluten Top Decks zu sichern. Die Shieldmaiden bringt einfach so viel – ein guter Body, Synergie mit [Shield Slam] und noch mehr Zähigkeit. Definitiv eine der besten Karten der gesamten Erweiterung. 5. [Antique Healbot] Diese neutrale Karte hat komplett neue Decks erfunden und andere deutlich verstärkt. Im Handlock kaum noch wegzudenken, bei zahlreichen Mill Decks zu finden und selbst in ganz normalen Decks wie z.B. bei einigen Schurken und Schamanen eine super Sache. Besonders für Klassen, welche bisher nahezu ohne Heal gespielt haben – was gegen Rush Decks oft zur Niederlage führte – eine echte Bereicherung. 6. [Piloted Shredder] Der Piloted Shredder hat dem Spiel viel an Zufall hinzugefügt, es hat wohl jeder schon mal erlebt, dass er sich gegen einen selbst wendet (z.B. mit einem [Explosive Sheep] oder einem [Doomsayer]). Dies tut er jedoch auch für den Gegner und lustige Situationen sowie ein gewisser Nervenkitzel sind garantiert. Davon abgesehen ist er aber eine Karte, welches aus vielen Decks nicht mehr wegzudenken ist und im Normalfall einen hohen Nutzen mit sich bringt. Die Unberechenbarkeit macht es für den Gegner schwer, sich auf seinen Zug einzustellen und durch die Synergie mit Deathrattle sowie den Mechs ist er einfach für viele Decks ein Must-Have geworden. 7. [Muster for Battle] Zusammen mit dem Quartermaster eine der gefährlichsten Kombinationen im Spiel, zusätzlich aber auch eine extrem gute Synergie mit dem [Knife Juggler]. Selbst ohne jegliche Kombinationen aber an sich bereits eine sehr starke Karte, welche eine Menge Value mit sich bringt. Insgesamt erhält man 3x 1/1 (also 3/3) sowie eine 1/4er Waffe, dagegen kann man für 3 Manakristalle absolut nichts sagen. 8. [Goblin Blastmage] Für mich als Fan des Mech Magiers natürlich eine der besten Karten der Erweiterung, denn sie liefert die passende Antwort auf andere starke und viel gespielte Karten. Hier ist zum Beispiel [Unleash the Hounds], die Imp-losion oder das Muster for Battle zu nennen. Mit dem Blastmage lassen sich spiele sehr gut drehen und durch die extrem starken Werte für einen Diener, der nur 4 Manakristalle kostet, eigentlich immer von Nutzen – zumindest in Decks, welche sich auf Mechs fokussieren. 9. [Unstable Portal] Vor der Erweiterung behaupteten noch viele Spieler, dass das Portal wohl die beste Karte von GvG ist. Dies hat sich glaube ich nicht ganz bestätigt, stark ist es aber allemal. In den wenigsten Fällen verliert man wirklich etwas durch das Portal, dafür werden aber sehr viele Spiele gewonnen. Einen [Tirion Fordring] oder [Ragnaros the Firelord] in Zug 5 – das hat wohl fast jeder von uns schon mal erlebt und nachhaltigen Eindruck hinterlassen. 10. [Mechwarper] Die Karte, welche die zahlreichen Mech Decks überhaupt erst spielbar macht, darf in der Liste natürlich nicht fehlen. Solide Werte und eine einzigartige Eigenschaft, welche mit der passenden Hand zu unglaublichen Ergebnissen führen kann. Folgende Karten sind knapp an meiner Top 10 vorbeigeschrammt: [Shielded Minibot], [Darkbomb], Vol’jin, [Echo of Medivh], [Crackle], [Tinkertown Technician], [Annoy-o-Tron]   Wie sieht eure aktuelle Topliste aus? Welche Karten würden eure Liste anführen? Ich freue mich über eure Meinungen in den Kommentaren 🙂  

Naxxramas – Das Wichtigste im Überblick

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Jeder Beginner steht, sofern er nicht unbedingt Geld in das Spiel investieren möchte, irgendwann vor einer schwierigen Wahl: das erspielte Gold lieber in Packs/Arenaruns investieren oder sich nach und nach die einzelnen Flügel von Naxxramas freischalten. Dies ist definitiv eine sehr schwere Entscheidung, haben doch beide Varianten einen gewissen Vorteil – Fakt ist jedoch, dass an Naxxramas auf Dauer kein Weg vorbeiführt. Es gibt nahezu kein Top Deck welches komplett ohne Karten aus dem ersten Hearthstone Abenteuer auskommt und richtige Alternativen gibt es auch nicht wirklich. In diesem Artikel möchten wir euch daher die wichtigsten Karten vorstellen und euch alles wissenswerte über Naxxramas vermitteln. Naxxramas Übersicht Insgesamt kann man in Naxxramas 30 verschiedene Karten erspielen Der Zutritt zu einem Flügel kostet 5,99 € oder 700 Gold Der Zutritt zu allen Flügeln kostet 21,99 € Es gibt 15 verschiedene Bosse, aufgeteilt auf 5 Viertel / Etagen Jede Klasse hat eine neue Karte mit Naxxramas erhalten, welche in einer speziellen Klassenchallenge freigeschaltet werden kann Die Klassenchallenges werden durch das Besiegen eines kompletten Viertels freigeschalten! Die anderen 21 Karten sind neutral und somit für jede Klasse zugänglich, sie werden durch das Besiegen der einzelnen Bosse im normalen Modus erlangt. Für jeden Boss erhält man eine Karte, für den Triumph über den gesamten Flügel gibt es eine weitere Karte! Alle Karten, sofern nicht legendär, werden eurer Sammlung natürlich mit 2 Kopien hinzugefügt Wenn man alle Bosse eines Flügels auf dem Schwierigkeitsgrad “normal” besiegt hat kann man sie auf dem Schwierigkeitsgrad “heroisch” erneut bekämpfen. Wenn man alle heroischen Bosse besiegt hat gibt es einen einzigartigen Kartenrücken (siehe rechts), ansonsten gibt es keine Belohnung! Goldene Versionen der Naxxramas Karten können nur mit Arkanem Staub hergestellt werden, sie sind nicht erspielbar! Die verschiedenen Viertel und Bosse Arachnaid Quarter (Arachnidenviertel) Anub’Rekhan – Belohnung: 2x Haunted Creeper Grandwidow Faerlina (Großwitwe Faerlina) – Belohnung: 2x Neub’ar Weblord Maexxna – Belohnung: 2x Nerubian Egg Belohnung für das Säubern des gesamten Viertels: Maexxna Freigeschaltete Klassenherausforderungen: Druide (2x Poison Seeds) und Schurke (2x Anub’ar Ambusher) Plaque Quarter / Seuchenviertel  Noth the Plaguebringer (Noth der Seuchenfürst) – Belohnung: 2x Stroneskin Gargoyle Heigan the Unclean (Heigan der Unreine) – Belohnung: 2x Unstable Ghoul Loatheb – Belohnung: 2x Sludge Belcher Belohnung für das Säubern des gesamten Viertels: Loatheb Freigeschaltete Klassenherausforderungen: Jäger (2x Webspinner) und Magier (2x Duplicate) Military Quarter / Militärviertel Instructor Razuvious (Instrukteur Razuvious) – Belohnung: 2x Dancing Swords Gothik the Harvester (Gothik der Ernter) – Belohnung: 2x Spectral Knight The Four Horseman / Baron Rivendare (Baron Totenschwur) – Belohnung: 2x Deathlord Belohnung für das Säubern des gesamten Viertels: Baron Rivendare Freigeschaltete Klassenherausforderungen: Schamane (2x Reincarnate) und Hexenmeister (2x Void Caller) Construct Quarter / Konstruktviertel Patchwerk (Flickwerk) – Belohnung: 2x Undertaker Grobbulus – Belohnung: 2x Mad Scientist Gluth – Belohnung: 2x Zombie Chow Thaddius – Belohnung: 2x Wailing Soul Belohnung für das Säubern des gesamten Viertels: Feugen und Stalagg Freigeschaltete Klassenherausforderungen: Priester (2x Dark Cultist) und Krieger (2x Death’s Bite) Frostwyrm Lair / Spitze der Nekropole Sapphiron – Belohnung: 2x Echoing Ooze Kel’Thuzad – Belohnung: 2x Shade of Naxxramas Belohnung für das Säubern des gesamten Viertels: Kel’Thuzad Freigeschaltete Klassenherausforderungen: Paladin (2x Avenge) Guides zu den einzelnen Bossen sind in Arbeit! Weshalb Naxxramas so wichtig ist Eine Analyse zu jeder einzelnen Karte wäre etwas zu viel, daher haben wir einfach nur eine kleine Übersicht der besten Karten angefertigt. Extrem stark, für einige Decks unabdingbar! Haunted Creeper (Für jedes Deck welches Wert auf Tokens legt und mit Karten wie Defender of Argus spielt) Nerubian Egg (Für jedes Deck welches Möglichkeiten hat, das Egg zu buffen bzw. sich gegen Boardclear vorbereiten möchte) Sludge Belcher (Prinzipiell in jedem Deck einsetzbar) Loatheb (Prinzipiell in jedem Deck einsetzbar) Webspinner (Für nahezu jedes Jäger Deck) Duplicate (Für jedes Magier Deck mit Geheimnissen) Voidcaller (Demonlock) Undertaker (Für jedes Deck mit vielen Deathrattles) Mad Scientist (Für jedes Deck mit Geheimnissen) Zombie Chow (Für jedes Deck welches Probleme im Earlygame bzw. gegen aggressive Decks hat) Dark Cultist (Für nahezu jedes Priester Deck) Death’s Bite (Für jedes Krieger Deck) Das sind insgesamt 12 von 30 Karten, welche zu Teilen absolute Schlüsselkarten für starke Legend Decks sind und selbige überhaupt erst spielbar machen. Auch viele weitere Naxxramas Karten finden gelegentlich einen Einsatz, so z.B. der Shade of Naxxramas (besonders in Druiden Decks), Echoing Ooze (in vielen Zoolocks) oder der Spectral Knight (ebenfalls besonders häufig in Druiden Decks anzutreffen). Wenn man nun bedenkt, dass alle Karten für nur 21,99 € oder 3500 Gold (also 35 Pakete) erhältlich sind, ist dies wirklich eine sehr gute Investition. Sobald ihr eine gewisse Basis an Karten aus dem klassischen Set und Goblins vs. Gnomes habt, solltet ihr definitiv anfangen für Naxxramas zu sparen. Solltet ihr bereit sein Geld für Hearthstone auszugeben ist Naxxramas definitiv die beste Investition von allen! Eine kleine Rechnung: 3500 Gold = 35 Packs oder Naxxramas 21,99 € = ~18 Packs oder Naxxramas -> Wenn ihr überlegt, Geld einzuzahlen, solltet ihr es definitiv für Naxxramas ausgeben und das Gold für die Arena oder direkte Packkäufe einsetzen. Somit erhaltet ihr deutlich mehr für euer Geld!

Aggro Decks – Der Zoo in Hearthstone

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Mit dem Zoo in Hearthstone ist nicht der Streichelzoo gemeint, auch herzerwärmende Tierkinder darf man hier nicht erwarten. Den Zoo in Hearthstone muss man sich wie eine Herde hungriger Tiger vorstellen, die nicht nur am liebsten das Fleisch ihres gegenübers verspeisen, sondern ihr Gehege schon vor vielen Monaten verlassen haben. Sie überrennen die Rangliste (Ladder), Turniere und sogar das Gemüt ihres Gegenspielers. Tatsächlich lassen sich diese Eigenschaften aber auf eine einzige Art von Deck zurückführen. Im folgenden Beitrag wird ein Grundprinzip Hearthstones an einem Decktyp vorgestellt. Ursprung der Zoo Decks Vermutet wird, dass der Streamer und Profispieler Reynad den Begriff der Zoo Decks in Hearthstone  geprägt hat, doch tatsächlich basieren diese Decks auf einem Spielprinzip, das schon in vielen weiteren TCGs (Trading Card Games) Erfolg versprach. Der Begriff des Zoos lässt sich dabei auf die hohe Anzahl verschiedenster Diener zurückführen. Die dazugehörigen Decks wirken demnach wie ein Raritätenkabinett oder eben wie ein Zoo. Spielprinzip Die Zoo Decks fallen in die Kategorie der Aggro Decks und streben einen schnellen und günstigen Spielsieg an. Aber anders als manche Jägerdecks (Hunter) setzen die Zoo Decks nicht auf den ständigen und direkten Schaden an dem feindlichen Helden, sondern auf das Erhalten einer enormen Spielpräsenz eigener Diener. Das heißt, dass ein Zoo Deck durch effiziente Spielzüge von Runde zu Runde immer mehr Diener beschwört und den gegnerischen Helden somit immer weiter unter Druck setzt. Die hohe Anzahl an eigenen Dienern zwingt den Gegner dann schließlich in die Knie. Um die eigenen Präsenz auf dem Spielfeld zu gewährleisten, muss man die gegnerischen Diener mit höchstmöglicher Value entsorgen. Zusätzlich versuchen die Zoo Decks ihre Diener bestmöglich nach ihrer Manakurve zu spielen. Zur Veranschaulichung:   Runde 1: Totengräber + Coin + Totengräber Runde 2: Nerubisches Ei Runde 3: Heldenfähigkeit + Leerwandler Runde 4: Verteidiger von Argus   Vom Zoo zum Zoolock Im Laufe jedes Spiel stößt ein Zoospieler irgendwann auf gegnerische Diener, die den eigenen überlegen sind. So kommt es vor, dass man oftmals zwei seiner eigenen Diener opfern muss, um den gegnerischen zu zerstören. Auf Dauer würden den Zoospielern die Karten ausgehen. Die Lösung dieses Problems ist die Heldenfähigkeit der Klasse “Hexenmeister” (Warlock). Dabei darf man für den Preis von 2 Mana und zwei Schadenspunkten an dem eigenen Helden eine Karte ziehen. Der Hexenmeister ist für die Benutzung der Zoo Decks also unabdingbar und bildet den Ursprung des Begriffes “Zoolock” (Zoo-Warlock). Neben der Heldenfähigkeit liefert der Hexenmeister ein riesiges Arsenal an Dienern und Zaubern, die den Zoo Decks die letzte Würze verleihen. Zu den beliebtesten Hexenmeister Karten zählen in dem aktuellen Meta folgende:   Leerwandler (Voidwalker) Der Leerwandler (Voidwalker) scheint auf dem ersten Blick mit seinem niedrigen Angriffswert für den Zoolock nicht von Bedeutung zu sein. Doch seine Spott-Fähigkeit und die 3 Leben lassen ihn zu einer Schlüsselkarte werden. Er dient so z.B. zum Schutz anderer wertvoller Karten in den frühen Spielrunden. Außerdem kann er in einem Spiel gegen ein weiteres Aggro Deck als tödliche Blockade für Diener wie den Beutehamsterer (2/1) oder auch den Lepragnom (2/1) fungieren.         Flammenwichtel (Flame Imp) Der Flammenwichtel (Flame Imp) trumpft mit seinen günstigen Werten auf. Denn 3 Angriff und 2 Leben für 1 Mana sind in der ersten Runde des Spiels kaum schlagbar. Ihm ist es möglich sämtliche 1-Mana und 2-Mana Diener ohne weitere Probleme auszuschalten. Selbst 3-Mana Diener wie z.B. der Akolyth des Schmerzes (⅓) können von ihm mit einer einfachen Attacke beseitigt werden. Diese 1-Mana-Kampfmaschine kann deshalb selbst in der ersten Runde schon eine ernstzunehmende Bedrohung sein. Die drei verlorenen Lebenspunkte sind diese Karte auf jeden Fall wert.       Überwältigende Macht (Power Overwhelming) Der Zauber Überwältigende Macht (Power Overwhelming) stieg diese Saison besonders in seiner Popularität. Grund dafür war die Änderung an der Karte Seelenfeuer (Manakosten: von 0 auf 1). So entledigen sich beide Zauber einer anderen Karte und verteilen 4 Schadenspunkte für den Preis von einem Mana. Zusätzlich lässt sich Überwältigende Macht mit dem Effekt Todesröcheln kombinieren und überlässt dem Anwender die Wahl der zu zerstörenden Karte. Die niedrigen Manakosten und die Synergie mit dem Karteneffekt Todesröcheln sichert dieser Karte einen Stammplatz in aktuell jedem Zoo Deck.       Verdammniswache (Doomguard) Den Schrecken jedes Zoo Decks nennt man Verdammniswache (Doomguard). Nicht nur das Artwork, sondern auch die Werte dieser Karte lassen jedem Spieler die Haare zu Berge stehen. 5 Angriff und 7 Leben mit Ansturm für 5 Mana bilden die Spitze des Value-Eisbergs und auch meistens die Spitze der Manakurve eines jeden Zoolocks. (Ausnahme: Meeresriese) Er schließt damit nicht nur die Manakurve der Zoo Decks ab, sondern fügt sich erfolgreich in das Prinzip dieser Decks ein. Denn sein negativer Karteneffekt trifft oftmals nur halb oder gar nicht ein. Es ist nämlich üblich, dass ein Zoo Deck im besten Fall bis Runde 5 seine gesamte Hand ausgespielt hat. Der Verdammniswache ist es in diesen Fällen kaum möglich mehr als eine Karte abzuwerfen. Die Karte trägt aber auch bei zwei abgeworfenen Karten zum Sieg bei. Dem Hexenmeister fällt es ja nicht allzu schwer abgeworfene Karten mit seiner Heldenfähigkeit zu ersetzen.   Welche Karten behalte ich auf der Starthand? Wie wir wissen versucht der Zoolock sein Spiel anhand seiner Manakurve aufzubauen. Man versucht also auch seine Starthand an die Kurve anzupassen. Ratsam wäre z.B. eine Hand mit einem 1-Mana, einem 2-Mana und einem 3-Mana Diener. Auch Diener wie der Totengräber, die in der frühen Phase des Spieles besonders an Stärke zunehmen, können kombiniert mit Todesröcheln-Diener behalten werden. Doch in allen Fällen ist das Ziel der Starthand das schnelle Aufbauen einer enormen Spielpräsenz.   Tipps zur Verwendung eines Zoo Decks:   Jede Spielrunde im Voraus planen Falls man plant die Heldenfähigkeit “Aderlass” zu verwenden, sollte man dies immer vor dem Spielen der Karten durchführen, um die gezogene Karte in die Runde miteinzubeziehen Wenn das Spiel in den höheren Spielrunden (8-9-10 Mana) ankommt, kann man versuchen seinen Spielplan umzustellen und weniger Wert auf die Spielpräsenz, als auf die Lebenspunkte des Gegners zu legen -> Gegner des Feindes ignorieren und versuchen die Lebenspunkte zu senken Die...

Mit diesen neuen neutralen Karten wirst du König der Arena!

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In diesem kleinen Guide möchte ich euch einige neue neutrale Karten der Erweiterung Goblins vs. Gnomes zeigen, mit denen ihr in der Arena glänzen könnt. Das Ganze habe ich mit einer kleinen Wertung versehen und dementsprechend auch sortiert. Hinweis: Neue legendäre Karten haben wir nicht in diese Liste eingepflegt, selbige werden nochmal gesondert abgearbeitet. Piloted Shredder Der Piloted Shredder ist einfach überragend. Die Werte alleine sind vielleicht nicht das Gelbe vom Ei, durch den Deathrattle Effekt ist er jedoch wunderbar geeignet um den Gegner vor große Probleme zu stellen. In einer Reihe mit alten Karten wie Haunted Creeper und Harvest Golem zu nennen, wahrscheinlich wird er bald auch in einigen Ranglistendecks gesichtet werden. Unsere Wertung: 9 von 10 Punkten Piloted Sky Golem Der große Bruder vom Piloted Shredder – ebenfalls eine richtig tolle Karte. Man kann ihn mit Cairne Bloodhoof vergleichen, definitiv mitnehmen wenn ihr die Chance habt! Unsere Wertung: 9 von 10 Punkten Mechwarper Für auf Mechs fokussierte Decks ein absolutes Muss – und auch von den Grundwerten absolut im Rahmen. Der Mech Warper wird uns sowohl in der Arena als auch in Ranglistenspielen häufiger begegnen. Unsere Wertung: 8.5 von 10 Punkten Ogre Brute Der Ogre Brute ist für 3 Manakristalle eine richtig starke Kreatur – da ändert auch die Chance, das gewünschte Ziel zu verfehlen, nichts. Irgendwas wird er schon treffen und es gibt ja auch genügend Möglichkeiten ihm einen Taunt zu verpassen, um als idealer Blocker zu agieren. Unsere Wertung: 8 von 10 Punkten Mechanical Yeti Der Mechanical Yeti hat die exakt gleichen Werte wie ein Chillwind Yeti, zusätzlich hat er ein Deathrattle welches beiden Spielern hilft. Eine große Analyse der Karte ist nicht nötig: Der Chillwind Yeti ist ein Boss in der Arena, somit ist es auch der Mechanical Yeti 😉 Unsere Wertung: 8 von 10 Punkten Spider Tank Der Spider Tank bringt super Werte für seine Kosten und sorgt für ein gelungenes Earlygame in eurem Deck. Als Mech harmoniert er natürlich mit zahlreichen anderen Karten wie dem Tinkertown Technician und dem Mechwarper und kann so noch mehr Nutzen bringen. Unsere Wertung: 8 von 10 Punkten Tinkertown Technician Den Tinkertown Technician solltet ihr vorallem dann mitnehmen, wenn ihr bereits zahlreiche andere Mechs in eurem Deck habt. Wenn alles wie geklappt wünscht erhaltet ihr ein Ersatzteil und eine 4/4er Kreatur für nur 3 Manakristalle – überragend! Unsere Wertung: 7.5 von 10 Punkten Bomb Lobber Auf den ersten Blick mag der Bomb Lobber etwas schwach wirken, vorallem von den Werten ist er natürlich ziemlich schwach für einen 5-Manakristall-Diener. Der einzigarte Battlecry ist jedoch wunderbar geeignet um eine gegnerische Einheit zusätzlich vom Feld zu fegen und somit die Präsenz auf dem Board zu erhöhen. Unsere Wertung: 7 von 10 Punkten Clockwork Gnome Der Clockwork Gnome ist für schnelle Decks definitiv eine erwünschte Ergänzung – umso stärker, wenn sich das Deck ohnehin auf viele Mechs konzentriert. Mit ihm kann man nicht viel falsch machen. Unsere Wertung: 7 von 10 Punkten Der Burly Rockjaw Trogg ist eine wunderbare Karte für 4 Manakristalle. Es erschwert es dem Gegner Spells zu nutzen und mit den normalen Werten ist er auch schon nicht so schlecht vorbei. Mit ihm macht ihr definitiv nichts falsch in der Arena. Unsere Wertung: 7 von 10 Punkten Der Enhance-o Mechano kann ein richtiges Biest sein, allerdings natürlich nur, wenn ihr bereits die Boardkontrolle habt. Sofern ihr zurückliegt kann er als nutzlose Karte betrachtet werden, daher sollte man ihn nur in Decks picken, welche auf viele frühe Einheiten ausgelegt sind – in langsamen Decks hat er nichts zu suchen. Unsere Wertung: Außer Konkurenz Explosive Sheep Das Explosive Sheep ist natürlich nur für langsame Decks gebrauchbar und läuft daher etwas außer Konkurenz. Wenn ihr also ein Deck zusammenbaut, welches erst im späteren Spielverlauf glänzen soll, nehmt es unbedingt mit – ansonsten lasst lieber die Finger davon! Unsere Wertung: Außer Konkurenz Habe ich einige wichtige neutrale Karten der GvG-Erweiterung vergessen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!  

Goblins vs. Gnomes: Das sind die besten neuen Legendaries!

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Ich bin mit meinen Analysen zu allen 9 neuen Klassenlegendaries fertig und somit bereit, euch eine erste Übersicht zu liefern. Mit diesem Artikel möchte ich euch helfen, den Nutzen der einzelnen Karten einzuordnen und herauszufinden, für welches Legendary sich die Herstellung mit Arkanem Staub am meisten lohnen würde. Die Liste ist nach der Stärke der Karten sortiert. Wichtig: In dieser Übersicht geht es nur um die neuen klassenspezifischen legendären Karten! Die neuen neutralen Uniques wurden nicht einbezogen! Platz 1 – Vol’jin – Priester -> Analyse zu Vol’jin Kurzanalyse: Unglaublich stark, Gamechanger, gegen nahezu jeden perfekte Synergie mit anderen Karten des Priesters. Platz 2 – Iron Juggernaut – Krieger -> Analyse zum Iron Juggernaut Kurzanalyse: Passt gut in aktuelle Krieger Decks von der Manakurve, diverse Kombomöglichkeiten mit Brewmastern, Minen sind cool! Platz 3 – Trade Prince Gallywix – Schurke -> Analyse zu Trade Prince Gallywix Kurzanalyse: Super Werte für 6 Manakristalle, einzigartiger Effekt der es dem Gegner schwer macht, mit Gallywix fertig zu werden. Platz 4 – Gahz’rilla – Jäger -> Analyse zu Gahz’rilla Kurzanalyse: Starke Werte für 7 Manakristalle, verhindert Boardclears des Gegners, One-Shot-Möglichkeiten. Platz 5 – Malorne – Druide -> Analyse zu Malorne Kurzanalyse: Starke Werte für 7 Manakristalle, einzigartiges Deathrattle kann sinnvoll sein, wird meistens jedoch keinen großen Effekt haben. Platz 6 – Bolvar Fordragon – Paladin -> Analyse zu Bolvar Fordragon Kurzanalyse: Gute Synergie mit dem Paladin, kann nützlich sein wenn früh auf der Hand. Platz 7 – Mal’Ganis – Hexenmeister -> Analyse zu Mal’Ganis Kurzanalyse: Passt in die meisten aktuellen Decks der Hexer nur bedingt rein, eventuell Verwendung in Decks die sich auf Dämonen fokussieren. Platz 8 – Flame Leviathan – Magier -> Analyse zum Flame Leviathan Kurzanalyse: Werte eines Kriegsgolems, unkontrollierbare und im schlimmsten Fall für sich selbst schädliche Spezialfähigkeit, Müll! Außer Konkurenz – Neptulon – Schamane -> Analyse zum Murloc Schamanen Kurzanalyse: Blizzard möchte den Schamanen offenbar mit Murlocs spielen sehen, ein interessantes Unterfangen. Natürlich spiegelt diese Liste nur meine persönliche Meinung wieder. Wenn ihr Einspruch gegen eine Positionierung einlegen möchtet, lasst es mich in den Kommentaren wissen! 🙂

Vol’jin in Hearthstone – Des Priesters Hoffnung

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Seit heute sind weitere 61 Karten der Hearthstone Erweiterung Goblin vs. Gnomes bekannt und in diesem Artikel möchte ich euch eine der, aus meiner Sicht, stärksten neuen Karten vorstellen. Hierbei handelt es sich um die neue legendäre Karte des Priesters. Vol’Jin Der Troll Vol’Jin kommt als neue legendäre Karte für den Priester ins Spiel und ist für 5 Manakristalle spielbar. Seine Werte scheinen auf den ersten Blick nicht gerade der Burner zu sein, doch dieser Eindruck täuscht – denn der Battlecry ist einer der Mächtigsten im gesamten Spiel. Zuerst sollten wir mal auf den generellen Spielstil des Priesters blicken. Wirklich alles an dieser Klasse ist auf lange Spiele ausgelegt, erst ganz am Ende kann die gesamte Stärke entfaltet werden. Als Beispiel hierfür schauen wir uns einfach mal folgendes Deck von tommyc14 auf Hearthpwn an. Das Ziel ist es, den Start ins Spiel unbeschadet zu überstehen und mit Karten wie Circle of Healing in Kombination mit Auchenai Soulpriest, kleineren Spells in Kombination mit dem Wild Pyromancer oder ganz simpel mit der Holy Nova die Rushversuche des Gegners zu unterbinden. Dies klappte mal mehr, mal weniger gut – ein gut gespieltes Priesterdeck war jedoch definitiv konkurenzfähig, wenn auch nicht als absolut “Over the Top” bekannt. Dies lag zum einen daran, dass immer mal wieder durch schlechte Hände gegen Rushdecks verloren wurde – zum anderen hatte der Priester leider auch Schwächen gegen einige andere Lategame Decks, so zum Beispiel gegen die allseits bekannten langsamen Krieger Decks. Vol’jin hilft gegen beide Arten von Decks unglaublich weiter und hat eine wunderbare Synergie mit den anderen Karten des Priesters. Mit Holy Smite, der Heroability in Kombination mit Auchenai Soulpriest und der Holy Nova hat der Priester gleich mehrere Trümpfe in der Hand um gegnerische Kreaturen mit 2 Hitpoints zu beseitigen – der Battlecry ist in Sachen Boardclear also höchst effizient. Zeitgleich hatte der Priester in Sachen 5-Manakristall-Kreaturen immer ein kleines Problem, meist fand sich nur Loatheb im Deck und ansonsten halt nur Einheiten für 4 oder 6 Kristalle. Neben dem Aspekt Boardclear passt Vol’jin somit auch wunderbar in die Manakurve des Priesters und füllt eine gewisse Lücke. Doch warum ist Vol’jin nun eigentlich so stark? Ganz einfach: Er ist ähnlich wie der Black Knight ein absoluter Gamechanger, nur das er noch variabler einsetzbar ist. Lasst mich dies an ein paar einfachen Beispielen beweisen: Beispiel 1: Der Gegner hat einen Chillwind Yeti (4/5) auf dem Feld, ihr seit mit 6 Ressourcen am Zug und habt gar nichts. Bisher war dies ein großes Problem für den Priester, denn weder Shadow Word: Death noch Shadow Word: Pain hätten etwas gegen den Yeti tun können. Im besten Fall hättet ihr ein paar kleinere Einheiten gespielt – Vol’jin ändert dies nun komplett. Ihr spielt ihn aufs Feld, er wird sofort zum 6/5 und der Yeti steht mit 4/2 da wie ein begossener Pudel. Wenn alles perfekt läuft habt ihr nun noch ein Holy Smite, tötet den Yeti und ihr habt in einem Turn mit 6 Ressourcen ein 4/5 Feld gegen euch zu einem 6/5 Feld für euch gedreht. Beispiel 2: Wir befinden uns im Lategame und der Gegner hat gerade Ragnaros aufs Feld gelegt und euren Loatheb vernichtet. Ohne Shadow Word: Death seid ihr nun ziemlich in der Bredouille, aber Vol’jin eilt zur Hilfe. Ihr spielt ihn aufs Feld, er wird sofort zum 6/8er und Ragnaros kann mit seinen 2 lächerlichen HP mit einer Nova oder einem Holy Smite vom Feld gekegelt werden. Im Idealfall habt ihr hier mit 6 Manakristallen ein 8/8 Feld gegen euch zu einem 6/8 Feld für euch gedreht, effizienter geht es nicht. Das ganze funktioniert gegen nahezu alle größeren Einheiten, so z.B. auch gegen den Warlock mit einem Void Terror oder einer Doomguard auf dem Feld. Vol’jin ermöglicht es euch, das Spiel komplett zu drehen und auch ein psychologischer Aspekt kommt mit ihm: Will der Gegner gegen euch wirklich das Risiko eingehen, seinen gesamten Zug mit einer teuren Einheit zu verschenken, wo er doch weiß, dass ihr – wenn ihr Vol’jin auf der Hand habt – dies zu eurem Vorteil nutzen könnt? Fazit Vol’jin ist eine der stärksten Karten von Goblin vs. Gnomes. Ich bin sicher, dass wir ihn in Kürze in ausnahmslos jedem Priesterdeck finden können, es führt einfach kein Weg an ihm vorbei. Er passt nicht nur perfekt in bereits bestehende Priester Decks hinein, er ist auch an sich eine unglaublich starke Karte, welche in nahezu jedem Match eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit finden wird. Welcome to Value…ääähm…Vol’jin-Town 😉   Was ist eure Meinung zu dem neuen Priester Legendary? Liege ich mit meiner Einschätzung richtig – oder seht ihr das ganz anders? Teilt es mir in den Kommentaren mit! 🙂